Ich frage mich ernsthaft, wie diese Werbung zustande gekommen ist, die ich aktuell in verschiedenen Varianten in ganz Köln plakatiert sehe.
Da hat wohl jemand gesagt: „Wir müssen Werbung für die Fußball-WM machen, damit die Leute bei uns den Fernseher kaufen.“
Dann hat man sich überlegt, das zusammen mit einem Fernseherhersteller zu machen, damit dieser die Werbung mitfinanziert. Dann hat der Fernseherhersteller gesagt: „Wir möchten aber, dass unser Fernseher im Bild zu sehen ist.“
Und die Marketingabteilung hat sich gefragt: „Wie macht man das?”
Folgende Möglichkeiten stehen zur Auswahl.
Einen erfahrenen Werbegrafiker beauftragen, der das ordentlich umsetzt.
Ein Mitarbeiter nutzt die KI für die Erstellung.
Ein Praktikant kennt sich mit Microsoft Paint sehr gut aus.
Welche Lösung genommen wurde, könnt ihr euch selbst ausdenken. 😂
Ich bin erst seit einer Woche mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (KVB Köln) zur neuen Arbeit unterwegs und habe bereits die geballte Inkompetenz der KVB zu spüren bekommen.
Ein Beispiel von Donnerstag: Ich gehe von meinem Arbeitsplatz aus 30 Minuten zur Bahnhaltestelle. Es fährt auch eine Bahn direkt von meiner Arbeit nach Hause, aber ich möchte lieber meine Schritte sammeln. Zumindest möchte ich einen gewissen Bereich zu Fuß gehen, dazu später mehr.
Als ich an der Haltestelle ankam, sah ich das:
Die vor einigen Jahren eingeführte „Echtzeitanzeige“ schafft es bis heute nicht, die einfahrenden Bahnen richtig anzukündigen.
Wie hier auf dem Bild zu sehen ist. Sie sollte in fünf Minuten kommen, war aber schon da. Sie war so voll, dass ich auf die Bahn in acht Minuten gewartet habe, die dann aber nicht kam. Die Anzeigetafel ist ein Witz. Die dort angezeigten Daten stimmen überhaupt nicht mit der Realität überein.
Mit offensichtlichen Fehlern offen und ehrlich umzugehen, statt andere für dumm zu verkaufen, ist nicht jedermanns Sache. Da beschönigt man lieber mit dem Begriff „technische Verbesserung”.
An dem Morgen fiel auch meine Bahn zur Arbeit aus. Die nächste war überfüllt und draußen regnete es in Strömen. Da kann man sich aussuchen, ob man von außen oder von innen nass wird.
Ich entschied mich für einen Platz im Innenbereich und kuschelte mich zu den anderen Fahrgästen. Später stieg ein vermutlich obdachloser Rollstuhlfahrer ein. Er quetschte sich rollend durch die Menschen und fragte nach einer 2-Euro-Spende.
„Haste mal nen Euro?“ hat wohl die Inflation gekillt …
Als er auf meiner Höhe war, kam mir seine mangelnde Körperhygiene unter die Nase. Ich bin echt nicht empfindlich, aber mein Körper hat sich geweigert, weiterzuatmen. Ich stand zwischen Atmen und Kotzen oder Nichtatmen und Umkippen. Also stieg ich an der nächsten Haltestelle aus
Da saßen dann schon Junkies im Treppenaufgang und konsumierten irgendetwas durch eine Pfeife. Morgens um 7:30 Uhr. Ich dachte immer, Junkies schlafen zu dieser Zeit noch.
Da die KVB so viel für das Wohlbefinden und die Sicherheit an Bahnhöfen tut, habe ich mich entschieden, ab sofort auch morgens im Regen zur Arbeit zu Fuß zu gehen, statt mit der KVB durch den „Drogensumpf” der Haltestelle zu fahren.
Wie kompetent und serviceorientiert unsere KVB ist, zeigt sich auch im Feierabendverkehr. Sie tun alles, um die vielen Menschen in den Stoßzeiten zu befördern. So fahren die Züge statt im 10-Minuten-Takt, der um diese Zeit oft zu wenig ist, lieber im 30-Minuten-Takt.
Wie ein sehr guter Freund immer zu mir sagt: „Der Drecksladen!“ Ich kann es jeden Tag ein Stück mehr verstehen!
Die beiden Meerschweinchen haben sich mittlerweile gut eingelebt.
Über die Hauptstelle der Meerschweinchenhilfe haben wir in der Nachbarschaft einen Kontakt vermittelt bekommen, der uns gezeigt hat, wie wir die Krallen richtig schneiden, einmal die Woche richtig kontrollieren und einen Check-up machen.
Mittlerweile quieken sie fröhlich vor sich hin und freuen sich, wenn wir vor das Gehege treten. Vermutlich, weil sie wissen, dass es jetzt Frischfutter gibt. 😉
Das Thema Kontaktlinsen haben wir nun abgeschlossen. Seit November versuche ich es mit Multifokallinsen, also Gleitsichtlinsen. Aber ich habe wohl eine so spezielle Hornhautverkrümmung, dass wir diese nicht richtig ausgleichen können.
Es liegt aber auch größtenteils an mir, da ich sehr empfindlich bin, was meine Sehstärke angeht. Nun habe ich mich entschieden, weiterhin Brille zu tragen, und habe mich auch gleich für ein neues Modell entschieden.
Bisher habe ich mir immer die Gläser in mein „altes“ Gestell setzen lassen. Dieses Mal wollte ich aber etwas Neues.
Ich gehe inzwischen seit rund einem Jahr spazierwandern und werde immer von der Sonne geblendet. Dafür trage ich meine schwarze Cappy. Aber davon möchte ich weg.
Da ich eine Sonnenbrille mit Sehstärke benötige, habe ich mich für etwas Tolles entschieden. Ich hatte bei meiner ehemaligen Kollegin gesehen, dass diese einen Magnetklipp auf ihrer Brille hatte. Da konnte sie einfach eine Sonnenbrille draufstecken.
So ein Teil habe ich mir jetzt auch geholt.
Das wird einfach nur mit einem Magneten auf die Brille geklippt. So brauche ich keine zwei Brillen mit Sehstärke mit mir zu tragen, oder Kontaktlinsen mit Sonnenbrille.
Hier habe ich beides drin und wenn sich meine Sehstärke ändert, brauche ich die Sonnenbrillengläser nicht zu ändern.
In den nächsten zwei Wochen soll sie fertig sein. Ich freue mich schon 😉
Nach einer gefühlten Ewigkeit war ich mit unserer Tochter und einem sehr guten Freund in Venlo.
Früher sind wir regelmäßig für Kaffee und Zigaretten dorthin gefahren. Heute rauche ich nicht mehr, aber die Zigaretten sowie wie der Kaffee sind genauso teuer wie bei uns.
Auch der Markt hat die gleichen Preise wie unser Lidl. Aber darum ging es mir gar nicht.
Es war für uns einfach ein Urlaubstag.
Einfach mal shoppen gehen und es sich gut gehen lassen.
Wir hatten viel Spaß und es war ein sehr schöner und erholsamer Tag.
IIch hätte nie gedacht, dass ich einmal zu Hause Gras anbauen würde.
Aber den Kleinen gefällt es so gut und ich möchte nicht mehr draußen auf der Straße welches holen, weil oftmals Fremdstoffe enthalten sind und auch Hunde drauf gepinkelt haben.
Aber den Kleinen gefällt es so gut, und es draußen auf der Straße zu holen, ist mir zu wieder, weil oftmals Fremdstoffe mit drin sind und auch Hunde drauf gepinkelt haben.
Ich werde jetzt noch ein paar Sets holen, damit die beiden auch immer frisches Gras haben.
Was mir in letzter Zeit immer mehr auffällt und mich extrem stört, sind die Deppen, die in zweiter Reihe mit Warnblinklicht halten, obwohl rechts neben ihnen ein Parkplatz frei ist.
So wie dieser Kandidat, der angehalten hat, um Altkleider loszuwerden.
Ich verstehe das nicht. Es ist doch so viel Platz, um in die Parklücke zu fahren! Man muss nicht rangieren. Aber dennoch bleiben manche einfach mitten auf der Straße stehen und behindern so den gesamten Verkehr.
Normalerweise trage ich Cargo-Hosen und Hoodies mit Motiven. Bei meinem neuen Arbeitgeber muss ich zwar keine Hemden oder Anzüge tragen, aber es sollte schon ein bisschen legerer sein. Also Jeans, Hosen und Pullover oder Poloshirts.
Da ich diese nicht besitze, war ich in der Stadt, um sie einzukaufen. Ich gehe zwar immer noch gerne für den Klamottenkauf in die Stadt, aber das war wohl auch das letzte Mal.
Früher war der C&A in der Innenstadt fünf Etagen groß. Jahr um Jahr schloss eine Abteilung nach der anderen. Mittlerweile gibt es im Erdgeschoss Damenmode und im ersten Untergeschoss Herrenmode. Alle anderen Etagen sind geschlossen.
Was mich neben der sehr geringen Auswahl am meisten geärgert hat, waren die Kassen.
Ich bin generell ein Freund von Selbstbedienungskassen, zumal an einer normalen Supermarktkasse die Kassiererin auch einfach nur „Biep” macht.
In einem Klamottenladen muss jedoch der Bügel entfernt, die Warensicherung abgenommen und alles gefaltet und in eine Tüte gepackt werden. All das sollte ich nun selbst tun. Ich wollte es aber nicht und wurde dennoch an die Selbstbedienungskassen verwiesen, da die einzige besetzte Kasse nur Bargeld annimmt. Schaut euch jetzt einmal die Selbstbedienungskasse auf dem Foto an.
Im Gegensatz zu den Selbstbedienungskassen im Supermarkt gab es hier nur einen Bereich auf der linken Seite. Dieser diente zum Scannen und Wiederhinlegen. Stellt euch vor, ihr habt ein paar Hosen, Pullis, T-Shirts und vielleicht noch zwei Jacken und müsst all diese Teile in dem ganzen Haufen selbst scannen und an dieser kleinen Stelle wieder ablegen.
Bedienungsunfreundlicher geht es gar nicht. Und dann soll ich auch noch die Bügel und Warensicherung entfernen.
Früher bin ich gerne bei C&A einkaufen gegangen. Am Ende habe ich zusammen mit meiner Frau einen ganzen Klumpatsch Klamotten dorthin gelegt und nach wenigen Minuten war das Thema erledigt. Jetzt wird das Kauferlebnis zu einem Ärgernis.
Im Prinzip soll ich doch bitte die Arbeit der Kassierer übernehmen, die sie nun einsparen. Das hat mich so sehr genervt, dass ich mich entschieden habe, in Zukunft nur noch online zu bestellen.
Am Dienstag bin ich noch einmal in den Königsforst gegangen. Dieses Mal bin ich allein gelaufen, um den Kopf wieder frei zu bekommen.
Insgesamt bin ich an dem Tag rund 21 Kilometer, genauer gesagt 29.000 Schritte, gelaufen. Am Tag zuvor waren es 24.000 Schritte mit rund 16,8 Kilometern.
Irgendwie habe ich Lust, mal die 30-Kilometer-Marke an einem Tag zu knacken. 😉
Auf dem Rückweg traf ich einen Rentner, der wandern war und sich verlaufen hatte. Er wollte zur Linie 9 in Königsforst. In der Nähe der Haltestelle stand auch mein Auto. Also bin ich mit ihm 1.5 Stunden zusammen herausgewandert und habe mich sehr interessant unterhalten.
Am Montag war ich mit meinem Wanderbuddy zum ersten Mal im Königsforst.
Einem Waldgebiet am Rand von Köln. Man hat leider dort ganz wenige Stellen, wo man einen Weitblick erhascht, aber wenn man einen ruhigen Wald direkt in Köln sucht, ist man hier bestens aufgehoben.
Ich muss sagen, mir hat diese Auszeit für ein paar Stunden in dem Wald sehr gut getan. Wir sind ein wenig rumspaziert und haben auch einen nahegelegenen Ort ein wenig erkundet. Hier ein paar Impressionen.
Sehr schöner Wald, da werde ich wohl öfter mal meine Ruhe finden 😉
Ich habe ja schon öfter über die Bäckerei Kuhl geschrieben, mit der ich groß geworden bin. Mittlerweile ist sie geschlossen und eine Firma aus Polen ist seit Tagen die ganzen Öfen und anderen Bauteile am Rausholen.
Da kommt schon ganz schön viel zusammen.
Schade drum, aber so ist der Wandel der Zeit. Mal schauen, was als Nächstes dahin kommt. Oder ob da auch neue Wohnungen entstehen.
Ich habe letztes Jahr darüber geschrieben, wie sehr mich das vehemente Löschen von Rezensionen bei Google gestört hat und warum ich den Rezensionen letztlich keinen Glauben mehr schenke. Das scheint nicht nur mir auf die Nerven gegangen zu sein, sondern auch Google. Das Unternehmen hat jetzt reagiert.
Ab sofort wird unter jeder Rezension angezeigt, wie viele Bewertungen gelöscht wurden. Erst gestern habe ich ein Geschäft gesehen, das nur positive Bewertungen hatte, und es roch danach, dass die schlechten Bewertungen gelöscht wurden.
Ich finde diesen Schritt von Google sehr gut. So kann ich als Kunde zumindest sehen, ob der Bewertungsdurchschnitt echt ist oder nicht.
So kann sich auch Google gegen diese Branche wehren, die damit heillos Geld verdient, echte Kritiken löschen zu lassen. Ich finde das richtig gut, wie sie das gelöst haben.
Bei meinem alten Arbeitgeber haben wir die Bewertungen immer stehen lassen, auch wenn sie teils nicht berechtigt waren. Ich habe es immer abgelehnt, mit Firmen zusammenzuarbeiten, die Rezensionen löschen. Ich habe immer gesagt, wir haben lieber ein paar negative Bewertungen als gar keine, weil sonst glaubt einem keiner was. Und jetzt stehen bei meinem alten Arbeitgeber bei über tausenden von Bewertungen, dass nicht eine gelöscht worden ist.
Ich finde es gut, dass Google den Unternehmen, die teils ungerechtfertigte Löschungen vorgenommen haben, jetzt diesen Stempel aufs Auge drückt.
So zum Beispiel auch bei dem Möbelhaus, bei dem ich angeblich gelogen hätte.
Irgendwie tut mir das richtig gut, ich empfinde regelrechte Schadenfreude. 😊