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Der erste Tag – Teil 1

Last updated on Oktober 9, 2020

Der nächste Morgen begann. Ich hatte gut geschlafen.
Meine Schwägerin besitzt eine schöne Eigentumswohnung.

Was hier – typisch Französisch – gut klingt

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sieht in Wirklichkeit so aus:

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Als ich das erste mal dieses Hochhaus gesehen hatte, dachte ich mir:
Ohhh Gott.

Aber über die Tage zeigte es mir, das dort dieser Baustil fast „normal“ ist und nicht wie bei uns, ein Fehler aus den 70ern. Trotzdem bin ich froh das wir in Deutschland nicht mehr soviel hohes Bauen. Zum mindestens nicht in Köln.

Ich bin selbst in Chorweiler groß geworden. Also in einem sozialen Plattenbau.
Aber das hier war anders. Sauberer und gepflegter. Es standen keine zwielichtigen Idioten rum und auch die Häuser sahen von außen sowie von innen gepflegt aus.

Hier waren die Häuser sehr sauber. Die Treppenhäuser nicht mit Eding oder Graffiti beschmiert. Die Briefkästen waren alle ganz und nicht aufgebrochen.

Auch die Wohnungen sind sehr schön geschnitten, mit einer wunderschönen Aussicht auf Paris:

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Das machte das Hochhaus gleich sympathischer. In Chorweiler und anderen Gegenden in Köln sehen die Hochhäuser im Vergleich aus wie Müllkippen.
Die Bewohner dort meinen immer das läge am “sozial” Bau. Hier wohnen auch viele Ausländer und sozial Schwache Familien (aus Afrika und Indien), aber es sieht trotzdem schön aus. Es liegt eben nicht an den Bauten, sondern an der Mentalität der Menschen und wie man mit fremden Eigentum umgeht.

Ich schlief gleich neben dem Fenster und hatte einen für mich schönen Hintergrund zum Einschlafen 😀

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Am nächsten Tag wurde ich durch schönes Wetter geweckt.

Wir haben lecker gefrühstückt (mit Original Baguette) und sind dann zu einem Wochenmarkt gefahren.

Unterwegs sah ich dann ein Hochhaus neben dem anderen.

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Der Wochenmarkt glich dem unserem. Alles an Waren und alles an Nationen war vertreten. Frankreich ist nur teurer als Deutschland. Egal worin.

Aber vor allem in Lebensmitteln. Der hohe Anteil an Farbigen Mitmenschen machte sich hier sehr stark bemerkbar. Mir fiel aber auch auf, das auf dem Wochenmarkt selbst nur wenige Franzosen waren.

Bei uns ist das ja eher gemischt. Viele Deutsche und auch viele Türken.

Aber hier war alles vertreten, nur keine … Franzosen, bzw. Hellheutige wie ich 😀
Ich kam mir da etwas verloren vor. Aber ich hatte ja meine Arabische Frau dabei 😀

Natürlich glichen vor allem die jungen Türken in Frankreich in voller Montur den unseren. Also den Deutsch-Türken.
Die Frisur, die Klamotten, der aggressive Gesichtsausdruck und das Handy mit der Kultur Musik. Als ob es dafür eine Anleitung geben würde, wie sie auszusehen haben und wie sie den einheimischen gegenübertreten müssen. Wie ein MC Donalds angestellter, der überall gleich ist.

Ach, apropo MC Donalds.
Hier gibt es schon den “grünen” MC Donalds.

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Ich hatte das zwar mal gelesen, aber für einen Witz gehalten. Sieht echt fremd aus, das Logo in Grün.
Aber ich gebe dem Konzern recht. Es sieht auch “freundlicher” und “gesünder” aus mit dem Logo.

Published inPrivates

2 Comments

  1. Babel Babel

    Bei uns haben se nun auch ein komplett neues MCs gebaut – alles in diesem Baun-Grün-Gelb halt McCafé-Style. Sieht echt besser aus… aber ich geh trotzdem nach BK xD

  2. Aber Herr Tippse. Zumindest. Oder Mindestens. Nicht Beides.

    Das französische Baguette ist echt unglaublich. Selbst das Selbstaufbackzeug aus dem Supermarkt lässt unsere Bäcker alt aussehen. Mer veill eux!

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