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Jahresrückblick 2025

2025 war für mich ein Jahr, welches ich als ein sehr positives in Erinnerung halten werde. Eines, was mein Leben und mich nachhaltig verändert hat.

Januar:

Dieser war recht unspektakulär.

Ich ging weiterhin zur Physiotherapie, weil mir mein Knie mehr denn je wehtat.

Unser Sohn hat seine ersten Zähne „verloren“.

Auch hatte ich ab da keinen Kaffee mehr getrunken. Weil ich merkte, dass ich dies nicht vertrug, entschied ich mich, auf der Arbeit nur noch Tee zu trinken.

Das habe ich tatsächlich bis zur Reha auch durchgezogen.

Auf einem Foto aus Januar in meiner Galerie sah ich den krassen Unterschied zu heute, was mein Gesicht angeht.

Ich war auf einer Karnevalssitzung geladen. Da war ich schon die Jahre zuvor geladen, aber ich kann damit nichts anfangen. Habe immer abgesagt. Nun hatte ich mich zum ersten Mal dahin gewagt und festgestellt, warum ich die Jahre davor nicht dahin wollte. Ich habe mich dort auch nicht wohlgefühlt.

Das war dann auch die letzte Sitzung für mich. Ich mag die Musik nicht. Mit der Karnevalskultur kann ich nichts anfangen. Selbst betrunken nicht. Ich bin kein Jeck und werde auch keiner mehr 😉

Der große Spielplatz vor meiner Haustüre wurde zwei Monate zuvor zur Hälfte geschlossen, weil man vermutet, dass da Giftstoffe drin sein könnten. Auch ein Jahr später ist dem so.

Meiner Erfahrung nach wird das wahrscheinlich auch erst erledigt sein, wenn meine Kinder zu alt für den Spielplatz geworden sind 😉

Februar

Wir waren mit dem Väterverein essen. Alter – was für ein Foto!

Aber ja – 30 Kilo Abnahme mussten natürlich davor irgendwo gewesen sein.

An dem Abend habe ich jemanden kennengelernt, der als Erwachsener ADHS diagnostiziert bekommen hat und jetzt mit Medikamenten für sich deutlich ruhiger durchs Leben geht. Ich hatte das für mich auch in Betracht gezogen, weil ich immer schon stark hyperaktiv war.

Jetzt, ein halbes Jahr nach meiner Lebensumstellung, bin ich froh, es nicht getan zu haben. Mich mit Tabletten ruhig gestellt zu haben. Das Spazierengehen ist jetzt mein ADHS-Medikament.

Karneval stand vor der Türe und für den Veedelszug haben wir fleißig eingekauft.


Ich bekam nach 5 Jahren ein neues Apnoegerät.

Stimmt, da muss ich auch noch mal schauen! Mittlerweile baut es kaum noch Druck in der Nacht auf. Vermutlich habe ich deutlich weniger Apnoen nach der Abnahme.

März

Gleich zu Anfang gingen wir mit beim Zug und schauten uns einen an. Der Bruder meiner Frau und mein bester Freund waren bei uns zu Besuch.

Kurz darauf habe ich mir meinen ersten 3D Drucker gekauft.

Ich hätte nicht gedacht, dass ich so viel Freude damit bekomme und dass es in so kurzer Zeit so ausartet.

Kurz darauf kam Ostern und Ende März stand schon der zweite Drucker bei mir.

Und lief für Ostersachen auf Hochtouren.

Ende März habe ich mich dann auch entschieden, meine VR‑Brille zu verkaufen.
Schade eigentlich, weil ich es echt gerne genutzt habe. Aber mir fehlte einfach die Zeit. Jeden Tag einfach Stunden in der virtuellen Realität zu verschwinden, ist einfach mit Familie nicht vereinbar. Da war das 3-D-Druck-Hobby doch deutlich kompatibler.

Mein Hausarzt ist spontan in Rente gegangen und ich hatte meinen letzten Termin.

April

Gleich am Anfang April stand schon der dritte 3D Drucker bei mir.

Aber mir war klar, dass zwei reichen. Und so verkaufte ich auch zeitnah den allerersten (kleinen) Drucker.

Wir schauten Minecraft – der Film.

Wir waren über Ostern dann in der Jugendherberge Borkum

Es war echt schön, aber zu der Jahreszeit für mich viel zu kalt.

Ende April waren wir noch im LVR Kommern

Mai

Der Sohn einer Nichte hatte seine Taufe, und da ist ein letztes „dickes“ Foto von mir entstanden.

Ich erhielt Post vom Finanzamt: Neben der fetten Rückzahlung, die ich ans Finanzamt tätigen musste, kam auch die Aufforderung zur Vorauszahlung.

Aber das hatte sich dann erledigt. Nach einem freundlichen Brief erhielt ich einen Erlass für die Vorauszahlung.

Mit Töchterchen war ich in Lilo und Stitch.

Juni

Ich bin mit den Druckern in eine andere Ecke der Wohnung umgezogen, nachdem ich von meinem Neffen ein Sideboard geschenkt bekommen hatte.

Irgendein Penner hat das Vorderrad meines Sohnes gestohlen.

Der Nachfolger meines Hausarztes hat seine Praxis eröffnet.

Das Drama um die Zündkerzen in unserem Auto.

Unser Auto hat neue Ganzjahresreifen bekommen.

Henkersmahlzeit. Pizza mit Sucuc, viel Käse und Knoblauchöl.

Dann war ich noch mit meinem Neffen und unseren Kindern 3 Tage im Legoland.

Da musste ich meine Tochter alleine mit der Achterbahn fahren lassen, weil ich nicht hereingepasst habe. Da hatte ich ihr versprochen, wenn ich aus der Reha zurück bin, werde ich in eine Achterbahn hereinpassen.

Ich habe ein MacBook von einem Freund günstig erhalten.

Ende Juni hat dann eine große Heißlufttüte bei uns Einzug gehalten.

Sie ist jeden Tag im Einsatz. Morgens die Brötchen und oft abends das Essen.

Juni

Ich bin es leid mit der kaputten, teuren Markenarmatur und kaufe mir eine günstige bei Amazon.

Meine abenteuerliche Reise nach Bayern beginnt und damit ein neuer Lebensabschnitt.

7 Wochen Reha.

Tolles Wetter, tolle Menschen, toller Erfolg. Ich denke, hier habe ich das Jahr über ausreichend geschrieben.

August

Ich bin immer noch in Reha, habe schon gut Gewicht verloren und bin deutlich sportlicher geworden.

Mein Gesicht da noch nicht. Die letzten Wochen waren die tollsten. Ich habe wieder zu mir gefunden. Bin viel alleine gewandert und habe die Zeit mit mir sehr genossen.

Ich habe tolle Orte und Momente voll genossen und konnte mir gar nicht vorstellen, wieder nach Hause zu fahren.

Währenddessen hatte unsere Tochter ihre erste Sommerfahrt. Mit der Kirchengemeinde zwei Wochen in Dänemark. Ohne Kontakt zu uns. Als Jüngste in der Gruppe.

Ich bin echt stolz auf sie und darauf, wie sie das gemeistert hat.

Aber alles hat ein Ende, auch die Reha.

Und so bin ich mit Sack und Pack wieder nach Köln gereist.

Unser Sohn hat sein Zimmer neu gestaltet bekommen.

Es jetzt nicht schleifen zu lassen, hatte sich wohl einer besten Freunde auf die Stirn geschrieben und ist mit mir gleich an die tollsten Orte gewandert.

Mit meiner Tochter habe ich einen ganz besonderen Papatag mit meinem Ausflug zum Dom und in die Stadt gehabt. Wir hatten es sehr genossen, dass ich wieder so viel unternehmen kann.

September

Das Hamsterrad hatte mich wieder. Dennoch fand ich weiterhin die Zeit, mich viel zu bewegen.

Unser Auto rüstete ich mit Carplay nach und fuhr meinen besten Freund in Hamburg besuchen.

Ich nahm am Vater Kind Wochenende unserer Gemeinde teil.

Und in dieser Zeit fing meine Hassliebe zur KVB (öffentlicher Bahn- und Busverein in Köln) an.

Unsere Tochter war auf ihrem ersten „Erwachsenen Konzert“.

Ich genieße immer noch die Momente mit mir und das gute Wetter.

Oktober

Mein Drehstuhlfuß geht kaputt.

Ich komme endlich mit meinem Knie in die MRT Röhre.

Endlich wurde etwas gefunden, neuer Termin Januar 2026.

Ich habe mir einen Filamenttrockner zugelegt.

Und ich habe angefangen, auf Kontaktlinsen umzustellen.

Der Monat endete mit Halloween

November

Im November ist auch nicht viel passiert. Viel Hamsterrad.

Zwischendrin das wirklich tolle Pappquiz.

Ich hatte noch mal das Väterfrühstück geleitet. Es war „das Fernseh“ dabei und ich später auch zu sehen:

Erste Erkenntnis: Das TV macht wirklich dicker. Zweitens: Ich scheine ein Karl Dall Auge zu bekommen.

Mein Druckplatz ist mittlerweile voll eingerichtet. Überall Filament, Werkzeug und jetzt auch ein Schild.

Ich bekomme Besuch von meinen Rehaleuten und wir besuchen den frisch eröffneten Weihnachtsmarkt.

Der Wichtel zieht ein.

Dezember

Ich habe meinen eigenen Adventskalender gebaut.

Der Wichtel ist eingezogen.

Unsere Tochter ging auf ihre erste Klassenfahrt.

Der Bruder meiner Frau war im TV.

Wir waren im Kino.

Und zack stand der Heiligabend vor der Türe.

Erst war das erste Kind krank, dann meine Frau, dann das andere Kind.

Ich habe mir einen Filamentschrank geholt und den reichlich gefüllt.

Wie die letzten Jahre ging es zu Weco

Jetzt sitze ich am Laptop, schreibe diese letzten Zeilen für dieses Jahr. Heute Abend gibt es Raclette mit der Familie meiner Frau und wir werden das Jahr in Ruhe ausklingen lassen.

Es war ein tolles Jahr für mich und für das neue Jahr kündigen sich gerade auch ein paar Neuerungen an. Ich bin gespannt und freue mich, euch weiterhin zu berichten. 😉

Ich wünsche euch einen guten Rutsch und ein tolles neues Jahr 2026.

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Macht aus Bus und Bahn kein Rennauto.

Wenn man mit der KVB in Köln fährt, sieht man auf den Anzeigen oft diese Werbung:

Während ich mit meinen Kindern auf dem Weg zum Kino war und wieder die Vorzüge eines „Testosteronfahrers“ genießen durfte, machte ich ein Foto beider Werbungen und bat die Google KI Folgendes daraus zu machen:

Etwas fehlerhaft, dennoch musste ich lachen. Wenn ich noch mal Langeweile habe, werde ich das ordentlich machen und dann der KVB senden!

Lustiger wäre es, es auszudrucken und auf die Türe der Fahrerkabinen zu hängen. 😉

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KI-Monk

Wir hatten Weihnachtsfeier. In dem Gasthaus lagen überall Bierdeckel aus, mit einem KI Foto der Betreiber.

Da geht der Monk in mir durch.

Wenn ich tausende KI-Fotos von mir auf einen Bierdeckel drucke, dann habe ich keine 6 Finger.

Und die 6 Sterne, die eigentlich auf der Brust sind, wären komplett. Auch das Kölsch Weinglas (für mich ist das kein Pilsglas) gehört da nicht hin.

Ich und mein Monk …

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3D-Druck-Einstieg

Da ich im Blog und privat gefragt wurde, wie kompliziert der 3D-Druck ist, fasse ich das hier einmal zusammen.

Kurzinfo am Anfang. Es gibt Filamentdrucker und Resindrucker.

Einen Resindrucker hatte ich vor 5 Jahren. Die haben keine Rolle, sondern es wird in flüssigem Harz mit Licht/Laser ausgehärtet. Da war es so, dass ich ohne aufwendige Kalibrierung drucken konnte. Der Druck sah besser im Detail aus, weil man die Schichten nicht so sieht. Dafür war das Verarbeiten mit dem flüssigen Harz viel zu aufwendig, ein wenig gefährlich und auch giftig durch die Dämpfe. Auch das Aushärten nervte.

Zwei Filamentdrucker habe ich jetzt. Rolle rein und drucken. Das geht aber erst seit ein paar Jahren, als der Hersteller Bambulab die vollautomatische Kalibrierung eingeführt hat, was vor 5 Jahren noch pro Druck manuell ein großer Aufwand war. Mittlerweile ist es kein kompliziertes Thema mehr.

Ich habe seinerzeit mit einem kleinen, aber hervorragenden 3D-Drucker gebraucht für 150 € angefangen.

Neu gibt es ihn für 199 Euro. Den A1 Mini von Bambu Lab.

Der stand anfangs noch bei uns auf dem Küchentisch.
Klein und kompakt. Er ist nicht laut und es stinkt nichts.

Top geeignet für den einstieg oder wenn man wenig Platz hat.

Ich würde den kleinen ohne Farbwechsel-System kaufen, weil man das am Anfang meiner Meinung nach nicht benötigt.

Artet das später so aus wie bei mir, dann holt man sich ohnehin einen größeren und den direkt mit Farbwechsel-System.

Das Farbwechsel-System nennt sich AMS. In der Regel 4 Farben. Ich nutze es aber nicht für farbige Drucke. Da geht zu viel Müll drauf. Es ist nur sehr praktisch, wenn man nur noch 200 g auf der Rolle hat, aber der Druck 350 g benötigt. Dann füllt man das AMS mit der gleichen Farbe mehrfach und dieses wechselt dann einfach,, wenn die Rolle leer ist. Sonst hat man zu viele angebrochene Rollen. Weiterhin ist der Wechsel des Filaments schneller mit einer AMS.

Die Drucker aber selbst, egal ob groß oder klein, unterscheiden sich kaum darin, was sie können. Der A1 Mini kann ein Objekt mit maximal 18 cm × 18 cm × 18 cm drucken. Die größeren, in der Regel 25.6 cm x 25.6cm x 25.6cm. Das klingt nicht viel, macht aber manchmal den Unterschied.

Dazu wird noch Filament benötigt. Ich selbst verwende das von Bambu, Sunlu und Jayo. Das Kilo (eine Rolle) liegt je nach Aktion und Menge zwischen 7 und 15 €. Mit anderem habe ich oft Probleme gehabt.

Ich würde für den Anfang eine Rolle in Weiß, Schwarz und evtl. Grau kaufen. Gibt es bei eBay und Aliexpress immer wieder im Angebot.-

Und dann kann man weitestgehend schon losdrucken. Das Gerät kalibriert sich beim ersten Aufstellen einmal selbst und dann braucht es dafür nur noch die Information, welches Modell gedruckt werden soll.

Die Modelle selbst bekommt man im Netz und diese kann man einfach auch von seinem Handy an den Drucker senden.

Nehmen wir für den Anfang einfach mal diese Pillendose:

https://makerworld.com/de/models/121373-pill-box?from=search#profileId-369896

Auf der Webseite steht schon, wie viel Filament und Zeit das Ganze verbraucht. In dem Druck 20 g in 48 min.

Dann sendet man das vom Handy an den Drucker und 48 Minuten später ist der Druck fertig.

Wenn man wissen möchte, was es kostet, der kann diese Seite nutzen: https://www.leckerstecker.de/rechner/3d-druck-kosten-berechnen/

Der Stromverbrauch am Anfang ist beim Aufheizen 150 Watt, welcher später auf 80 Watt herunterfällt. Ich nehme immer 100 Watt als Durchschnitt. Dann noch die Kosten für Strom und Filament.

Ich selbst mag das Gefummel am Handy nicht. Ich nutze die Software für den PC/MAC Bambu Studio: https://bambulab.com/de-de/download/studio

Damit kann man auch die Vorlagen verändern.

Die Druckvorlagen hole ich mir in der Regel kostenlos von diesen Seiten:

Makerworld: https://makerworld.com/de/3d-models

Die Mutter aller 3D Druck Modelle: https://www.thingiverse.com/

Printables: https://www.printables.com/?lang=de

Cults: https://cults3d.com/de?

Maker Online: https://www.makeronline.com/en/

Suchmaschine für 3D Druck Modelle über alle Seiten: https://www.yeggi.com/

Foto zu Bild: https://tool.itslitho.com/CreateModel

Ich selbst habe mir dann später gebraucht zwei P1P‑3D‑Drucker von Bambulab gekauft und den A1 Mini verkauft. Ob man ein Gehäuse benötigt und besser den P1S nimmt, muss man selbst entscheiden. Ich habe beides, und in der warmen, wind- und staubgeschützten Ecke, wo sie jetzt stehen, braucht es für mich kein Gehäuse.

Mit bis zu 1000 Druckstunden kann ich auch die Dinger gebraucht empfehlen. Gerade jetzt, wo der P2S erschienen ist. Da werden P1S und P1P über die nächsten Wintermonate bei Kleinanzeigen günstig verkauft.

Das Wichtigere ist aber: Man benötigt nach Menge und Größe der Drucker eine Lebensgefährtin, die das mitmacht 🤣

Wenn Fragen sind, gerne in die Kommentare.

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Grafik Monk

Es gibt in Köln einen Installateur, der dies so auf seinem Auto hat. (Habe nur den Firmenschriftzug entfernt.)

Wie so soll ich es beschreiben? Wenn man sich etwas mit Grafik auskennt, dann geht in einem der Monk durch.

Über dem Fahrzeug seht ihr den Himmel. Es war grau-blau, als ich das Foto von dem Auto gemacht habe.

Auf dem Foto ist aber alles blau. Auch die Gebäude. Weil einer vermutlich mit einer Klemmbausteinkamera Fotos gemacht hat …

Und dann diese Gebäude und der Hintergrund und das Wasser und … Aahhh….

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Vater-Kind-Wochenende 2025

Einmal im Jahr fährt unsere Kirchengemeinde mit den Vätern in ein Vater-Kind-Wochenende. Ich war dieses Jahr schon zum vierten Mal dabei, auch wenn ich eigentlich ein Heide bin 😉

Wie letztes Jahr wieder im CVJM Haus Köttingen, welches sich sehr gut dafür eignet.

Ich habe dieses Jahr auch wieder mitgeholfen bei den Bastelaktionen. Ich war zuständig für das Basteln eines Tischfußballs und einer Raketenvorrichtung. Dafür habe ich die 3D-Drucker zu Hause glühen lassen. Dazu werde ich später noch mal ein Foto hochladen.

Unsere Tochter hat mittlerweile den Dreh beim Marshmallow-Grillen raus. 🙂 Ein Profi quasi.

Hier ein paar Impressionen vom Basteln.

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Sonntagsspaziergang

Heute war ich mit meinem Wanderbuddy wieder in Köln unterwegs.

Diesmal von Marsdorf über den Decksteiner Weiher nach Sülz und Lindenthal.

Vor allem der Decksteiner Weiher hat mir sehr gut gefallen.

Am Ende waren es fast 27 000 Schritte in 19 km.

Hier ein paar Fotos.

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Schräge wandern

Aktuell schaffe ich meine 10 000 Schritte auch im Alltag. Was ich aber merke, ist der Schwierigkeitsgrad. Nicht nur ich, auch meine Uhr meint, ich strenge mich kaum an.

In Bad Kissingen war das auch eine andere Nummer. So froh ich bin, dass unsere Gegend flach ist, so wenig hilft mir das beim täglichen Bewegen.

Ich habe gerade ein Foto aus meinen Wanderungen entdeckt, das die tägliche Bewegung im Bergischen gut darstellt. Später hatte ich mich daran gewöhnt.

Ein wenig fehlt mir die Anstrengung. Das war schon ein anderes Level. Mal schauen wie ich das kompensiert bekomme 😂

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Pause

Wenn ich heute Kinderfotos von mir selbst anschaue, dann empfand ich mich nie als dick. Auch nicht als Jugendlicher. Erst als Erwachsener fing ich an, mit dem Gewicht zu kämpfen.

Wer hier schon länger mitliest, kennt mein ewiges Auf uns Ab. Leichter Leben in Deutschland, Weight Watchers, Almased, Sport, Fitnessstudio, etc.

Jedes Mal, wenn ich etwas abgenommen habe, habe ich gefühlt, das Doppelte wieder zugenommen. Ratschläge wie gesündere Ernährung und mehr Bewegung mögen im Kern stimmen. Aber so einfach ist das individuell eben nicht. Mir fehlt es nicht an Wissen, sondern an der Umsetzung.

Vor rund 19 Jahren habe ich mit dem Rauchen aufgehört. Seit 14 Jahren trinke ich fast keinen Alkohol mehr. Vor 10 Jahren habe ich mit dem unregelmäßigen Kiffen aufgehört. Seit einem knappen halben Jahr trinke ich keinen Kaffee mehr. Auch wenn ich gerne Videospiele spiele, bin ich nicht spielsüchtig. Auch nicht Glücksspiel süchtig.

Aber meine Ernährung habe ich bis jetzt nicht in den Griff bekommen.

Das erste Mal, als ich versucht habe, abzunehmen, ist nun 20 Jahre her. Die letzten 3~4 Jahre habe ich resigniert. Ich muss mir eingestehen, dass ich mich regelrecht aufgegeben habe.

Ich habe mich damit abgefunden, übergewichtig zu sein. Das ging auch mit meiner Erschöpfung und Verstimmung einher.

Als ich dann vor 1,5 Jahren angefangen habe, alles, was mich stresste, zu beenden, habe ich auch alles unbewusst beendet, was mich in Bewegung gehalten hat.

Das bekam ich dann im Dezember zu spüren. Ich bekam Ende letzten Jahres eine Entzündung im linken Knie, die mich im Dezember teilweise so unbeweglich gemacht hat, dass ich fast zum Stillstand kam.

Im März war ich bei meiner Ärztlichen Quartalskontrolluntersuchung. Da meinte mein Hausarzt zu mir, es muss sich etwas ändern. Und das war nicht die übliche Ermahnung, dass ich abnehmen oder mich mehr bewegen muss.

Er meinte im Klartext: „Herr X, wir kennen uns noch schon seit über 15 Jahren und sie haben vieles versucht. Ihre Vitalwerte sind aber so schlecht wie noch nie. Alles bei dem Bluttest ist im roten Bereich. Wenn Sie nicht sofort reagieren, werden Sie umkippen. Ob Sie dann noch mal aufstehen, weiß ich nicht. Ich empfehle Ihnen, umgehend Hilfe zu suchen. In Form einer Klinik. Die Ihnen hilft, abzunehmen und ein gesundes Leben zu führen. Ihre Essstörung in den Griff zu bekommen. Nicht für ein paar Tage oder so zwischendrin. Sondern für mehrere Wochen, raus aus dem kompletten Alltag.“

Meine erste Reaktion, wie immer, wenn ich durch die Tür war, „Bestimmt nicht!“.
Wie soll das gehen? Mehrere Wochen einfach weg sein. Einfach so, mehrere Wochen meine Familie und Arbeit im Riss lassen. Wie stellt er sich das vor? Und was soll das bringen?

Wenn ich die letzten drei Jahre etwas gelernt habe, dann oft mich selbst zu fragen, warum ich etwas tue. Mein Verhalten und mich zu analysieren und zu hinterfragen. Und in diesem Fall bemerkte ich, dass es vielleicht nur Ausreden sind. Dass ich aus „Gründen“ mir diese Auszeit nicht „genehmige“.

Aber vielleicht ist es genau das, was ich lernen muss. Mir diese Zeit zu genehmigen und zu nutzen.

Und wenn ich ehrlich zu mir bin, dann merke ich schon länger, dass mein Körper am Limit ist. Jede Bewegung schmerzt, jedes Aufstehen, Treppen gehen und auch einfach mal was vom Boden aufheben fällt mir schwer. Ich bin ständig außer Atem. Ich komme zu Fuß vielleicht noch 1⁄3 so weit, wie ich vor einem Jahr gekommen bin.

Dieses Foto ist vor einem Monat auf einer Taufe entstanden.

Ich bin so dick wie noch nie. Selbst 2005, als ich mein letztes Höchstgewicht erreicht hatte, wog ich nicht so viel.

Also gestand ich mir ein, dass ich Hilfe benötige und stimmte dem zu, trotz aller meiner Widerstände im Kopf. Wir füllten einen Antrag aus. Nach einigen Wochen erhielt ich den Termin für dieses Jahr.

5 Wochen wurden genehmigt. Eine Spezialklinik für Übergewichtige. Keine Spritzen oder Operationen. Sondern für mein Gewicht angepassten Sport und Bewegung. Essen und kochen lernen. Individuell angepasst, damit ich es in dem danach folgenden Alltag weiter führen kann. Keine Diät. Eine Ernährungs- und Lebensumstellung.

Es wird hart für meine Frau, die Kinder, die Arbeit und auch für mich, wenn ich so lange Zeit nicht der Problemlöser sein kann.

Mein Umfeld muss lernen, auch ohne mich zurechtzukommen. Aber noch viel mehr muss ich wohl auch lernen, dass mein Umfeld auch ohne mich klarkommt.

Aber es wird mir hoffentlich guttun. Und mir helfen.

Ich möchte noch etwas länger leben. Meine Kinder aufwachsen sehen. Ich möchte keine oder viel weniger Medikamente nehmen müssen. Ich möchte wieder mit unserer Tochter Achterbahn fahren und mit meinem Sohn Ball spielen können. Ich möchte wieder leben und am Leben teilnehmen, ohne ständig außer Atem zu sein.

In dieser Zeit wird es hier im Blog sehr ruhig werden. Vielleicht werde ich mal von unterwegs was posten, aber ich werde diese Zeit nutzen, nur für mich da zu sein.

Das, was ich gefühlt seit über 20 Jahren nicht mehr war.

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Ferienwohnung Legoland

Nachdem ich mich letztes Jahr so sehr über das 500 € Ninjago-Papierhaus mit Fototapete so sehr geärgert habe, sind wir dieses Mal in einer Ferienwohnung untergekommen.

Mit voll ausgestatteter Küche, Whirlpool, großem Wohnzimmer, großer Terrasse und einem Kirchbaum vor der Türe.

Es hat nur die Hälfte gekostet und wir waren einen Tag länger drin. Dafür habe ich gerne die 20 Minuten Fahrt zum Legoland in Kauf gekommen. Wobei damals ich vom Feriendorf auch lange durch den Wald benötigte, um im Legoland anzukommen.

Allerdings ging mir Fewo-Direkt auf die Nerven. Ich habe mehrfach versucht, Kontakt mit dem Kundenservice aufzunehmen und musste mich mit einem Chatbot zufriedengeben.

Am Ende hatte ich zwei Ferienwohnungen reserviert, und eine konnte nicht storniert werden. Bis jetzt wurde nur eine abgerechnet. Mal schauen, ob sich das noch ändert. In Zukunft werde ich versuchen, über ein anderes Portal zu buchen.

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Heiko Transporter

Meine Frau war am Wochenende unterwegs und hat mir dieses Foto zugeschickt.

Ich würde mein Unternehmen auch so nennen. Toller Name 😂

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Gedrucktes

Ich bin leider durch einen sehr vollgepackten Alltag nicht dazu gekommen, viel zu drucken. Aber eines der besten Stücke war der Kölner Dom, welchen ich für einen besonderen Freund gedruckt habe 😀

1,5 Tage hat der Druck gebraucht, aber es sieht echt toll aus.

Dann habe ich mir eine Kunststoffspachtel für Glasoberflächen gedruckt:

Ich habe auch noch zwei Spiele gedruckt, aber die habe ich noch nicht fotografiert.

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Neuer Papierdrucker

Unser HP Office Jet 6960 Pro (Link) machte schon länger mucken, hatte immer wieder Probleme bunt zu drucken.

Er vermischte ständig die Farben. In den letzten 1.5 Jahren habe ich das immer wieder hinbekommen. Aber sämtliche Wartungsprogramme und manuelle Versuche meinerseits, die Düsen freizubekommen, schlugen dieses Mal fehl.

5,5 Jahre hat er nun gehalten und verdammt viele Fotos gedruckt. Eigentlich ärgerlich, weil 5,5 Jahre kein Alter ist.

Ich entschied mich, einen neuen zu kaufen. Für 96 € war gerade der Nachfolger HP Office Jet Pro 8122e im Angebot.

Mein HP C5180 wurde davor 13 Jahre alt. So alt werden die heute nicht mehr. Ich hatte mal einen Fehlercode in meinem Blog beschrieben und erhalte immer noch von Besitzern einen Dank als Kommentar (Link), weil sie ihn nutzen 😉

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Kreative Werbung

Ich fuhr mit dem Moped dran vorbei und blieb stehen, um es zu fotografieren. Weil beim ersten Blick mein Kopf sagte, das stimmt was nicht.

Ich musste lachen und das verbloggen 🤣

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Ausgedruckt

Das ging schneller als gedacht und gewünscht.

Ich habe mich schon echt auf das Wochenende gefreut, einiges an Dingen, die ich mir herausgesucht hatte, zu drucken.

Donnerstagnacht habe ich dann einen ganz „schweren“ Druck gestartet. Einen flexiblen Tassenuntersetzer. https://www.thingiverse.com/thing:6950074

Als ich am Morgen zum Drucker kam, sah es so aus.

Kein Druck auf der Platte, dafür überall auf dem Tisch. Dann sah ich, dass der ganze Druckkopf zugeklebt oder geschmolzen war.

Ich versuchte das zu lösen und auch dahinter, etwas freizubekommen. Aber ich musste auch zur Arbeit. Am Nachmittag sah ich dann das ganze Ausmaß. Die, wie ich mittlerweile gelernt habe, Düse war eingeschmolzen.

Was mir aber mehr Sorgen machte, war unter der Düse der Kabelbaum.

Ich hätte am Morgen nicht versuchen sollen, das mit meinen grob legasthenischen Händen zu befreien.

Das sah nach einem Kabelriss aus. Ich scheine da etwas zu grob gewühlt zu haben.

Für mich war das in dem Moment ein wirtschaftlicher Totalschaden. Zum einen müsste vermutlich der ganze Kopf samt Elektronik ausgetauscht werden und dann der ganze Kabelbaum. Zum einen traute ich mir so etwas nicht zu und zum anderen konnte ich mir in dem Moment nicht vorstellen, dass dies nicht die Kosten von einem neuen Drucker übersteigt.

Mit dem Foto wandte ich mich dennoch erst mal an Bambu Labs und erhielt sogar noch taggleich eine Antwort.

Jetzt, ein Tag später, weiß ich, warum dieser Hersteller so beliebt ist.

Erst einmal gab es eine detaillierte Schrittanleitung, wie ich diesen Klumpen sicher entferne.

https://wiki.bambulab.com/en/a1-mini/maintenance/hotend_blob

Da ich am Morgen ohne Anleitung es geschafft hatte, den Kabelbaum zu beschädigen, empfahl man mir, das Heizelement auszubauen/auszutauschen. Dafür erhielt ich folgende Anleitung:

https://wiki.bambulab.com/en/a1-mini/maintenance/hotend-heating-assembly-replacement

Wieder eine detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitung für Heikos 😉

Auch das hatte ich problemlos nach wenigen Minuten geschafft.

Man sendete mir dann auch gleich die passenden Links zu den Ersatzteilen zu.

Heizelement: https://eu.store.bambulab.com/products/hotend-heating-assembly-a1-series

und falls der Druckkopf beschädigt ist, auch diesen: https://eu.store.bambulab.com/de/products/hotend-mit-duse-a1-serie

Das nächste Mal werde ich wohl nicht so impulsiv reagieren. Denn dann hätte ich das Ganze in 30 Minuten gereinigt bekommen, ohne was zu beschädigen. Plastik klebt nicht auf Metall. Dadurch war auch die Düse nicht beschädigt. Nur die Heizeinheit, die ich hätte einfach mit einem Föhn erhitzen sollen, um das Plastik vorsichtig zu lösen.

Weiterhin schrieb man mir, dass das Problem an der Haftung gelegen hat, der Druck nicht auf der Platte liegen blieb. Jenes kann an einer Verunreinigung der Platte liegen.

https://wiki.bambulab.com/en/general/textured-PEI-plate-not-working-as-expected

Das schließe ich mal aus, weil ich die immer vorher mit Alkohol reinige. Aber das passiert wohl bei so winzigen und dünnen Sachen mal. Da muss man eben in der Nähe bleiben oder Haftspray nutzen. https://www.amazon.de/dp/B01HQ4KXZ4

Im Laufe der nächsten Woche sollen diese Ersatzteile kommen.

Schade, dass ich dieses Wochenende nichts drucken konnte, aber ich bin positiv gestimmt. So habe ich gelernt, dass ich den auch einfach reparieren kann, die Ersatzteile echt günstig sind und ich über Nacht und unbeobachtet nicht mehr drucken werde 😉

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