Auf dem Spielplatz haben die Kinder ein Picknick gemacht und plötzlich ist eine Spinne auf das Momo-Kind gefallen.
Das Momo-Kind musste von den anderen Kindern gerettet werden und war so sehr verängstigt, dass es in Begleitung meines Kindes zu mir zum Schutz gebracht wurde. Mit der Bitte auf dem Spielplatz noch die Sachen zu holen, weil es sich da jetzt nicht mehr hintraut. Da wären gefährliche Spinnen.
Eines unserer Kinder hat bei einem befreundeten Kind übernachtet. Als ich es am Sonntag abgeholt habe, erzählte es mir im Auto von Momo. Das wurde unserem Kind auf dem Tablet des befreundeten Kindes gezeigt. Und der Geschichte, dass Momo einem Kind schon mal die Füße abgefressen hat.
Uffff…… Ok. Tief Luft holen und rechts ran fahren.
Dann habe ich mir erst mal ganz viel Zeit genommen und zugehört und es in den Arm genommen. Dann gesagt, dass ich es toll finde, dass es sich dem Papa damit anvertraut.
Nicht schimpfen, auch nicht über das andere Kind. Vor allem nicht direkt da anrufen.
Erst mal mitteilen, dass das Momo Bild auch mir Angst macht und es ok ist Angst davor zu haben. Aber es gibt Momo nicht. Es ist ein manipuliertes Bild von Menschen, die anderen Angst machen wollten. Das fängt mit erschrecken (buhh) an und endet bei so bösen Bildern und Videos.
Wie Ihre Schlange aus Gummi, um Menschen zu erschrecken.
Dann habe ich Snapchat heruntergeladen und mit Facefiltern gespielt.
Gezeigt, wie schnell man so ein verändertes Gesicht erstellen kann, um anderen Menschen Angst zu machen.
Das Gesamtpaket hat gut funktioniert und unser Kind hatte deutlich weniger Angst. Hat es in Teilen auch verstanden. Wir haben es dann auch die Nächte danach nicht alleine Schlafen lassen, sondern bei uns. Wir sind weiterhin Wachsam, aber aktuell können wir keine Auffälligkeiten feststellen.
Sie redet auch fast gar nicht mehr davon.
Das Gute daran ist, dass wir auf vieles vorbereitet sind. Weil wir uns damit auseinandergesetzt haben.
Meine Frau als Erzieherin hat da deutlich mehr Erfahrungen als ich. Aber wir haben gemeinsam Medienkompetenz Abende für Eltern besucht.
Auch der Starke Eltern – Starke Kinder Kurs hat dabei geholfen.
Da haben wir viel über die Gefahren der Neuzeit gelernt. Vor allem ich. Weil ich eben nicht die Fehler meiner Erziehung wiederholen möchte. Mir hätte man gesagt: “Gibt es nicht und jetzt stell dich nicht so an.“
Ohne meine Weiterbildung hätte ich das vor ein paar Jahren auch so gemacht.
Dass ist auch das was ich in den vielen Medienkompetenz Abenden für Eltern gelernt habe. Ich finde die sollten Pflicht für Eltern werden.
Siehe beim befreundeten Kind. Ungefiltertes und unbeschränktes Tablet. Warum auch immer.
Weil damit endet es nicht. Mit dem eigenen Handy in ein paar Jahren kommen andere Probleme. Und die werden schlimmer und größer.
Mobbing, Gewalt in Bild und Ton und vieles mehr. Ich habe letzte Woche erst einen Vortrag der Polizei NRW besucht, wo Kriminalistische Experten zu Wort kamen.
Schon Wahnsinn was Eltern unterschätzen und ausblenden.
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